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Alleine Gamen? Das war einmal…

Nicht nur das Spielen an sich sondern auch das Zuschauen ist heute populärer denn je. Weltweit werden Turniere mit hohen Preisgeldern durchgeführt, über Twitch.tv wird täglich gespielt und diverse Personen auf YouTube verdienen ihr Geld mit dem erstellen von Videos über Computerspiele. Diese diversen Kanäle können neben der Unterhaltung aber auch genutzt werden, um sich über die Spiele und die Spielwelten zu informieren. Tipps dazu finden Sie unter «Tipps für Erwachsene».

Kinder, Jugendliche und auch viele Erwachsene schauen gerne anderen beim Computerspielen zu. Mit einem Spiel kann man sich auch dann beschäftigen, wenn man es nicht selber spielt, z.B. via Foren, Twitch.tv oder YouTube. Daher ist es wichtig, dass man sich als Erziehungsverantwortliche auch mit diesem Aspekt der Computerspiele auseinandersetzt. Weitere Infos dazu finden Sie unter «Tipps für Erwachsene».

Die bekannten Personen dieser Kanäle verdienen ihr Geld einerseits mit Werbeeinblendungen, andererseits über das direkte Sponsoring. Die meisten Sponsoren sind Hersteller von Computer-Hardware oder Getränkehersteller, deren primäre Zielgruppe die Spielerinnen und Spieler sind.

Foren, Voicechat, Blogs und Reddit

Die Kommunikation der Spielenden findet meist abseits der heute gängigen SocialMedia-Plattformen wie Facebook, Instagram oder Twitter statt. Selbstredend gibt es die klassischen Internet-Diskussionsforen für jegliche Arten von Games. Zusammen mit Reddit sind dies die primären Ort, wo sich die Spielenden über das Spiel austauschen. Foren werden von Herstellern, Fanseiten und von Communities aber auch ganz einfach von Spielenden angeboten.

Wenn Sie ein Spielforum besuchen wollen, schreiben Sie in der normalen Internetsuche einfach den Namen des Spiels mit dem Anhang «Forum deutsch» hin und Sie werden eines finden.

Zugangsbeschränkungen gibt es oft nur bei privaten Gameservern oder Foren. Meistens muss man sich zwar registrieren, dies dient aber normalerweise mehr der Unterdrückung von unerwünschter Werbung als einer wirklichen Personenkontrolle.  

Beim Spielen wird oft über einen Voicechat, also dem Telefonieren über das Internet, diskutiert. Bei Gamern am beliebtesten sind die kostenlosen Programme Teamspeak, Discord und das allseits bekannte Skype.

E-Sport

Wöchentlich finden rund um den Erdball kleinere und grössere Spielturniere statt. Die Preisgelder sind so gut, dass es unterdessen viele professionelle Spielerinnen und Spieler gibt. Dieses Phänomen nennt man E-Sport (Elektronischer Sport).

Die meisten Profispieler sind im Alter zwischen 16 und 25 Jahre. Der Verband des Schweizer E-Sports ist der SESF. Wie immer wenn man bei etwas wirklich gut sein will, gehört neben einer Portion Talent auch Glück und hartes Training dazu. Einen Einblick in die Welt des E-Sports finden Sie in der Doku von SRF über das bekannteste Schweizer E-Sport-Team mYinsanity.

Doku von SRF

    

Die Electronic Sports League ESL organisiert für sehr viele Spiele Turniere, Ligen und Events. Die bekanntesten Spiele mit den höchsten Preisgeldern bis zu einer Million USD sind League of Legends, Counter-Strike: Global Offensive, Heartstone, DOTA2 und Starcraft 2.

Twitch

Twitch.tv bietet die Möglichkeit, via Video-Stream Liveübertragungen zu machen. Hier kann man Gamern direkt beim Spielen zuschauen. Als Beispiel eines Kanals kann hier RocketBeans dienen. Es gibt auf dieser Plattform jedoch auch diverse andere Sendungen analog des Fernsehprogramms.

Die einzige Voraussetzung um selber einen Twitch-Live-Stream zu erstellen ist ein guter PC mit schnellem Internetanschluss und eine Software, die kostenlos bezogen werden kann. Damit kann bereits das selbst gespielte Computerspiel direkt ins Internet übertragen werden.

Über Twitch.tv werden alle grossen Spielevents übertragen. Zum Beispiel bei den IntelExtreme-Masters IEM wird das Spielgeschehen regelmässig von 2 Millionen Zuschauern verfolgt.

Youtuber

Das «Youtuber»-Phänomen gibt es im Spielbereich schon lange. Youtuber, wie zum Beispiel der durch das Spiel Minecraft bekanntgewordene Erich «Gronkh» Lange, hat heute über 4,1 Millionen Abonnenten. Seine Videos wurden über 1,8 Milliarden mal angeschaut. Als Vergleich, der FC Bayern München hat nur knapp eine halbe Million Abonnenten. Bei solchen Zuschauerzahlen, sowohl bei Twitch.tv als auch bei YouTube, können gute Sponsoren gewonnen werden. Diese Internetgrössen können sehr gut von ihren Auftritten leben. Damit einhergehend wird auch die Qualität der Sendungen immer professioneller.

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